Fürbitte Seminar ein voller Erfolg

Ein Rückblick von Irene Klütz auf das Fürbitte Seminar mit Pfarrer Martin Evang

Fuerbitte Seminar 

 Wunderbare Verheißungen liegen auf dem gemeinsamen Gebet:

„Und das ist die Zuversicht, die wir haben zu Gott:

Wenn wir um etwas bitten nach seinem Willen, so hört er uns.

Und wenn wir wissen, dass er uns hört, worum wir auch bitten, so wissen wir, dass wir erhalten, was wir von ihm erbeten haben.“ 1 Joh. 5,14-15 

"Was ihr mich bitten werdet in meinem Namen, das will ich tun."  Joh. 14,14 

"Wenn ihr in mir bleibt und meine Worte in euch bleiben, werdet ihr bitten, was ihr wollt, und es wird euch widerfahren." Joh. 15,7 

„Wenn zwei unter euch eins werden auf Erden, worum sie bitten wollen, so soll es ihnen widerfahren von meinem Vater im Himmel.“ Mat. 18,19 

Verheißungen, die uns nicht nur zum persönlichen Gebet ermutigen, sondern uns  die Macht eines gemeinschaftlichen Gebets spüren lassen. 
Und was könnte nicht alles geschehen, wenn wir dabei nicht nur für uns selbst bitten, sondern Menschen im Sinn haben, die einer Fürbitte bedürfen!

Abraham und Mose haben es uns vorgemacht.

Durch sie dürfen wir Fürbitte als Ermutigung erfahren:  
Gott will uns an seinem Werk teilhaben lassen und unseren Glauben durch Gebetserhörungen stärken.

Jesu Worte „Einer trage des andern Last“ sollen uns für die Nöte anderer sensibel machen. Fürbitte als Wahrnehmungsübung eignet sich sehr gut dafür.

In seinen Worten, Taten und Wundern, suchte Jesus den Menschen zu helfen.

Es „jammerte“ ihn, zerschlagene, kranke und orientierungslose Menschen zu sehen. Wenn unser Handlungsraum begrenzt ist, dann ist Fürbitte das Mindeste,  was wir als Zeichen unserer Nächstenliebe darbringen können.

Regelmäßige Fürbitte, die von Herzen kommt, lässt uns aber auch authentischer werden in unserem Tun und wirkt sich beziehungsfördernd und belebend aus. 

„Echte“ Fürbitte kommt also nicht nur denjenigen Zugute, für die gebetet wird, sondern auch dem Fürbitter selbst.

Viele Menschen, die um eine Fürbitte für sich wissen, berichten, dass sie diese

oft als eine Trost spendende Kraft wahrnehmen, die sie schwere Zeiten durchstehen lässt.  

In der persönlichen Fürbitte können wir Gott in aller Stille unsere Gedanken und Namen der Menschen hinhalten, die uns am Herzen liegen. 
Schwieriger ist es, ein Fürbittengebet zu formulieren, das die Gemeinde im Gottesdienst mit „Amen“ bejahen kann.

Zu diesem Thema wurde am 24.01.09 im Gemeindehaus ein Seminar durchgeführt. 
 
Der leitende Pfarrer Martin Evang konnte uns einige Anregungen und Tipps mit auf den Weg geben.

Nach einer theoretischen Anleitung durften wir auch praktisch in Teams Fürbittengebete formulieren und vortragen.

Einmal mehr ist dabei gute Gemeinschaft entstanden. 
Das Seminar steigerte unsere Motivation aktiv an der Gestaltung der Fürbitte im Gottesdienst mitzuwirken.

Es bereitet Freude zu wissen, dass Fürbitte für andere Menschen auch unsere eigenen Herzen liebefähig macht und dass diese Kraft zu den Menschen strömen kann, denen diese Liebe gilt.

Irene Klütz





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Dienstag, 17. Februar 2009