Presbyterwahl 2012
Am 05. Februar 2012 sollte bei uns in Denklingen ein neues Presbyterium gewählt werden...
Am 05. Februar 2012 sollte bei uns in Denklingen
ein neues Presbyterium gewählt werden. Eine Wahl wird an diesem Tag
wahrscheinlich nicht stattfinden, weil eine ausreichende Zahl an Kandidatinnen
und Kandidaten fehlt.
Im Frühsommer hatte das Presbyterium erneut 10
Presbyterstellen für das zukünftige Presbyterium beschlossen. Sieben Presbyter
des alten Presbyteriums wollen noch einmal kandidieren. Alle Bemühungen um
weitere Kandidaten haben dazu geführt, dass nur zwei weitere Gemeindeglieder
zur Kandidatur bereit sind, so dass 9 insgesamt kandidieren. Das ist zu wenig.
Das Presbyterium, der vom Presbyterium berufene
Vertrauens-Ausschuss und Gemeindeglieder haben sich tatkräftig um eine
ausreichende Zahl von Bewerberinnen und Bewerbern bemüht. Es sind viele Personen
gefragt worden und mit einigen haben Zweierteams des Vertrauens-Ausschusses
Gespräche geführt. Fast 50 Frauen, mögliche Kandidatinnen, wurden zu einer
Frauenkonferenz eingeladen. Aber auch diese Veranstaltung hat nicht zum Erfolg
geführt. Im Gottesdienst wurde an mehreren Sonntagen in Abkündigungen für die
Presbyterwahl geworben. Es ist bei der Zahl 9 geblieben. 11 wären notwendig,
damit eine Wahl durchgeführt werden kann. Am 11. November wurde dann schließlich
die Liste der Bewerber geschlossen.
Das Presbyterwahlgesetz schreibt vor, dass eine
nicht ausreichende Zahl an Kandidaten dem Kreissynodalvorstand gemeldet wird.
Das ist jetzt geschehen. Der Kreissynodalvorstand entscheidet, wie es weiter
geht. Er hat verschiedenen Optionen: Er kann die Vorschlagsfrist zeitlich
verlängern. Er kann die Wahl um bis zu einem Jahr verschieben, die bisherigen
Mitglieder des Presbyteriums bleiben dann zunächst im Amt. Er kann aber auch dem
Presbyterium gestatten, die Wahl nicht durchzuführen. Die Vorgeschlagenen gelten
dann als gewählt und stellen das zukünftige Presbyterium. Das Presbyterium hat
den Kreissynodalvorstand gebeten, von der letzten Option Gebrauch zu machen. Wir
müssen abwarten, wie der Kreissynodalvorstand Anfang Dezember entscheidet.
G. Claus, für das Presbyterium
Sonntag, 20. November 2011